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Neue Tempo-Anzeige in Gilzem wirbt für mehr Verantwortung im Straßenverkehr

Veröffentlicht: Montag, 09. September 2019
innogy fördert Anschaffung

Bild: Die neue Tempo-Messanzeige ermahnt die vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmer ab sofort zur Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit in Gilzem. Bei der symbolischen Inbetriebnahme begutachteten (v.l.) Martina Thies, Rita Wirtz-Fey, Manfred Hoffmann, Sophie und ihre Schwester Lea Hoffmann die Technik. (Foto: David Kryszons/innogy)Für mehr Verkehrssicherheit in Gilzem fördert der Energieversorger innogy die Anschaffung einer Geschwindigkeitsanzeige. Das Gerät zeigt Autofahrern ihr aktuell gefahrenes Tempo und soll damit zum verantwortungsvollen Fahren ermahnen. Mit einem Zuschuss von mehr als 1.100 Euro aus einem firmeneigenen Förderprogramm unterstützt innogy so die Gemeinde bei der Anschaffung des Gerätes.

Die Messeinrichtung wurde von Manfred Hoffmann, Mitarbeiter im Bereich der Kommunalbetreuung bei innogy am Standort Trier, an die Ortsbürgermeisterin Martina Thies übergeben. Mit dabei waren auch die 1. Beigeordnete Rita Wirtz-Fey und Bürger aus dem Ort. Bei der Tempo-Anzeige handelt es sich um eine mobile Anlage, die nach Bedarf den Standort in Gilzem wechseln kann. Die Versetzung der mit Solarzellen betriebenen Tafel wird von der Ortsgemeinde vorgenommen. Das Gerät soll vorwiegend an stärker befahrenen Straßen stehen.

Als Erstes kommt die Messeinrichtung beim Buswartehäuschen in der Eisenacher Straße zum Einsatz. „Die Anzeige schärft das Tempo-Bewusstsein der Autofahrer. Dank der Signalwirkung entsteht ein Mehr an Sicherheit, das besonders schwächeren Verkehrsteilnehmern wie Kindern zugutekommt. Vor allem wegen des hohen Verkehrs haben wir uns für die Anschaffung der Tempo-Anzeige entschieden“, erläuterte Ortsbürgermeisterin Martina Thies.

Die Tafel präsentiert jedem vorbeifahrenden Autofahrer in Sekundenbruchteilen, was der Tacho geschlagen hat. Fährt er schneller als erlaubt, zeigt die Anzeige am Straßenrand ein trauriges Gesicht. Fährt der Fahrer dagegen vorbildlich, lächelt das grüne Männchen auf der Tafel zustimmend. Knöllchen oder Bußgelder werden durch die Messung nicht ausgelöst. Allerdings werden die Geschwindigkeiten der Vorbeifahrenden anonymisiert gespeichert. Diese Daten liefern der Ortsgemeinde wertvolle Hinweise zur weiteren Verbesserung der Verkehrssicherheit an der jeweiligen Messstelle.

innogy bietet Kommunen, die einen Konzessionsvertrag mit dem Energieunternehmen besitzen, das Förderprogramm „KEK – Kommunales Energie Konzept“ an. Es beinhaltet Lösungen und Produkte, mit denen sich Kommunen fit für die Energiezukunft machen. Gefördert werden Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und Infrastruktur. Das umfasst etwa die Steigerung der Energieeffizienz kommunaler Gebäude und Einrichtungen oder auch Konzepte zur Elektromobilität.

(Pressemitteilung innogy vom 9.9.2019) Zugriffe: 103
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