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Das Eisenacher Bauerntheater lädt herzlich ein:

Eisenacher Heimatkunde – Chronik 8 ist erschienen

Veröffentlicht: Mittwoch, 06. Dezember 2017
Eisenacher Heimatkunde – Chronik 8In diesem Heft beschreibt Heimatforscher Werner Weber aus Eisenach u.a. Details zur Geschichte von Gilzem. Sie erfahren wie Fernsehkoch Horst Lichter Vorfahren in der Holzschnitzer- und Schreinerfamilie Lichter fand.

Interessantes aus der Pfarrei Eisenach-Gilzem und der Filialkirche Gilzem runden sein 8. Heft mit zahlreichen Bildern, Zeichnungen und Dokumenten ab.


Diese 64 seitige Ausgabe können sie beziehen bei Werner Weber in Eisenach, Irreler Straße 5, Tel. 06506/438,
im Kaufhaus Dichter und Gasthaus Dichter in Gilzem
und in der Erlen Apotheke in Irrel. Preis 5 Euro.
Besuchen Sie Werner Weber auf seiner Homepage www.weber-eisenach.de


Vorwort des Autors:

Lieber Leser,

in meinen bisherigen sieben Heften zur Eisenacher Heimatkunde habe ich mich meist mit der Eisenacher Geschichte beschäftigt. Als ich in Archiven nach unserer Dorfgeschichte suchte, fand ich immer wieder auch interessante Details zur Geschichte unseres Nachbardorfes Gilzem. Dabei reifte der Gedanke, auch dieses zu Papier zu bringen. Natürlich ist es für mich als »Nicht Gilzemer« nicht einfach, über Geschichte und Geschichten aus Gelzem zu schreiben.

Deshalb hoffe ich auf Nachsicht, wenn ich örtliche Angelegenheiten nur aus der Sicht von Akten und Fakten und lediglich aus einigen Gesprächen mit Einheimischen beschreiben werde. Den Entschluss zu unserer kirchlichen Filialgemeinde etwas zu schreiben, wurde bestärkt durch den Besuch des auf vielen Fernsehkanälen präsenten Horst Lichter. Wer wusste schon, dass es auch seine Vorfahren waren, die in unseren beiden Dörfern Werke für die Ewigkeit geschaffen haben, allerdings nicht als Köche, wie Horst Lichter, sondern als Schreiner, die durch ihr Talent als Altarbauer berühmt wurden; nicht auf der Weltbühne, sondern in ihrer näheren Umgebung.

Leider sind durch kirchliche Veränderungen viele der wertvollen Arbeiten nicht mehr vorhanden, im Verlauf der einzelnen Kapitel werde ich an geeigneter Stelle näher darauf eingehen.

Doch nicht nur in kirchlichen Einrichtungen hat die Familie Lichter in fünf Generationen ihre Spuren hinterlassen, auch im privaten häuslichen Bereich begegnen uns ihre Arbeiten. Viele Haustüren in unserer Umgebung lassen den Betrachter erstaunen, zeugen sie doch von der Schaffenskraft der Holzschnitzerfamilie. In ihrer sprichwörtlichen Bescheidenheit haben die Lichters nur selten ihr Monogramm hinterlassen, daher können wir nur vom Stile und von der mündlichen Überlieferung her ihre Werke zuordnen. So sind sicherlich auch viele der in edlem Eichenholz gezimmerten Schränke in alten Bauernhäusern aus deren Werkstatt, ohnedass ihr Meister benannt wurde.

Beim Sichten der schriftlichen Hinterlassenschaften im Hause Folkerts in Gilzem, dem ehemaligen Wohnhaus einiger aus der Sippe der Schreinermeister, fand ich Zeichnungen und handgeschriebene Notenblätter. Diese zeigen uns, dass die Vorfahren Lichter schon Pate standen bei der Gründung des Kirchenchores in Eisenach und des Gesangvereins Gilzem. Lange Jahre waren sie auch als Dirigenten der beiden Vereine tätig, wie auch beim Chor in Meckel.

Die Filialkirche Gilzem
In unserer heutigen Zeit, so hört man oft, wären unsere kleinen ehemaligen Kapellen groß genug um die Hl. Messe zu feiern. Sicherlich ist es in unserer Pfarrgemeinde nicht anders. Not lehrt beten, sagt eine alte Volksweisheit. Die Not trifft Gott sei Dank in unserer Gesellschaft in Europa derzeit nicht mehr zu! Aber sollte dies ein Grund sein die Kirche zu meiden?

Wie haben unsere Vorfahren gebetet und geopfert um Gott ein würdiges Haus zu bauen, und dies auch in Gilzem und Eisenach! Sogar in der größten Not, mitten im zweiten Weltkrieg, plante man in Gilzem ein Gotteshaus, das allen Gläubigen Platz bieten sollte. Doch die dem Krieg folgende Währungsreform machte zunächst alle Pläne zunichte.Als endlich im Jahre 1974 das jetzige Gotteshaus eingeweiht wurde, war es ein Festtag für das ganze Dorf und die Pfarrei Eisenach.

Mit der Hoffnung, dass dieses achte Heft in beiden Gemeinden als Beitrag zu unserer gemeinsamen Geschichte angenommen wird, wünsche ich viel Freude beim Lesen.

Werner Weber, Eisenach

Anlage: Bericht zum Heft im Trierischer Volksfreund am 23.12.2017: Horst Lichter und die Schreiner
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